Sehenswerte Orte der Berliner Mauer

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Stasi Museum

Museen

Rüschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin  

Stasi Museum

Im ehemaligen Hauptquartier des Ministeriums für Staatssicherheit in Lichtenberg gelegen, bewahrt dieses Museum das Büro von Stasi-Chef Erich Mielke im Originalzustand. Die Ausstellung dokumentiert den Überwachungsapparat, der die DDR-Bürger ausspionierte – darunter Geräte zur Postüberwachung, versteckte Kameras und die Geruchsproben, mit denen Dissidenten verfolgt wurden.

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Steinstücken

Gedenkstätten

Steinstücken, 14109 Berlin  

Steinstücken

Steinstücken, eine kleine Exklave mit rund 200 Einwohnern, ist das südlichste Gebiet Berlins in Wannsee. Zeitweise bestand die Grenze hier nur aus Stacheldraht und war Schauplatz zahlreicher Fluchtversuche. Eine feste Grenzmauer wurde errichtet, nachdem 20 DDR-Grenzposten in den Westen geflohen waren. In der Nähe: Ein „Hubschrauberdenkmal“ erinnert an die regelmäßigen Hubschraubertransporte von Truppen.

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Teufelsberg

Kalter-Krieg-Orte

Teufelsseechaussee 10, 14193 Berlin  

Teufelsberg

Ein künstlicher Hügel aus 26 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs im Grunewald. Die US-amerikanische National Security Agency errichtete auf dem Gipfel eine Abhörstation, um die Kommunikation des Ostblocks abzufangen. Die verlassenen geodätischen Radome sind heute ein Ziel für Street Art und bieten einen Panoramablick über Berlin.

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Topographie des Terrors

Museen

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin  

Topographie des Terrors

Auf dem Gelände der ehemaligen Gestapo- und SS-Zentrale errichtet, zeigt dieses Dokumentationszentrum einen 200 m langen Abschnitt der originalen Berliner Mauer entlang der Niederkirchnerstraße. Anders als die East Side Gallery wurde dieser Abschnitt nie übermalt und zeigt seinen ursprünglichen, verwitterten Zustand. Kostenlose Ausstellungen im Freien und im Gebäude.

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Tränenpalast

Museen

Reichstagufer 17, 10117 Berlin  

Tränenpalast

Der „Tränenpalast“ war die Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße, in der sich DDR-Bürger von besuchenden West-Verwandten verabschiedeten – oft ohne zu wissen, wann sie sich wiedersehen würden. Der Glaspavillon erhielt seinen Namen von den Tränen, die bei diesen Abschieden vergossen wurden. Heute ist er ein kostenloses Museum mit einer Dauerausstellung über den Alltag im geteilten Deutschland.

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Tunnel 29

Fluchtorte

Bernauer Straße 78, 13355 Berlin  

Tunnel 29

Im September 1962 flohen 29 Menschen durch einen 135 Meter langen Tunnel, der von einer leerstehenden Fabrik in der Bernauer Straße zu einem Gebäude in der Schönholzer Straße in Ost-Berlin gegraben wurde. Die Flucht wurde von einem NBC-Fernsehteam gefilmt und daraus entstand die Emmy-prämierte Dokumentation „The Tunnel“.

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Tunnel 37 – Brunnenstraße

Fluchtorte

Brunnenstraße 141, 10115 Berlin  

Tunnel 37 – Brunnenstraße

Eine Gedenktafel markiert den Ort eines Fluchttunnels, durch den 37 Menschen von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit gelangten. Der Tunnel war einer von mindestens sieben, die zwischen 1962 und 1971 in einem 350 Meter langen Abschnitt nahe der Bernauer Straße gegraben wurden. Heute unterhält der Verein Berliner Unterwelten einen Zugang in den Kellern unter […]

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Tunnel 57

Fluchtorte

Bernauer Straße 97, 13355 Berlin  

Tunnel 57

Am 3. und 4. Oktober 1964 krochen 57 Menschen durch einen 12 Meter tiefen Tunnel von einem leerstehenden Bäckereikeller in der Bernauer Straße zur Strelitzer Straße in Ost-Berlin. Es war die größte Massenflucht durch einen Tunnel während der Existenz der Mauer. Die Aktion wurde in der zweiten Nacht entdeckt, als ein DDR-Grenzsoldat tödlich angeschossen wurde, […]

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U-Bahnhof Alexanderplatz (U8)

Geisterbahnhöfe

Alexanderplatz, 10178 Berlin  

U-Bahnhof Alexanderplatz (U8)

Ost-Berlins verkehrsreichster Knotenpunkt war gleichzeitig ein Geisterbahnhof. Die U2- und U5-Bahnsteige dienten Ost-Berlinern ganz normal, während der baulich getrennte U8-Bahnsteig versiegelt und von Wachposten patrouilliert wurde, als westliche Züge ohne Halt durchfuhren.

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U-Bahnhof Bernauer Straße

Geisterbahnhöfe

Brunnenstraße / Bernauer Straße, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Bernauer Straße

Diese U8-Station lag direkt unter der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Ab 1961 versiegelt, wurde sie am 12. April 1990 wieder eröffnet. Die Gedenkstätte Berliner Mauer befindet sich direkt darüber auf Straßenebene.

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U-Bahnhof Französische Straße

Geisterbahnhöfe

Friedrichstraße / Französische Straße, 10117 Berlin  

U-Bahnhof Französische Straße

Nachdem dieser Bahnhof von 1961 bis 1990 als U6-Geisterbahnhof gedient hatte, war er 30 Jahre lang regulär in Betrieb, bevor er am 4. Dezember 2020 mit der Eröffnung der U5-Verlängerung endgültig geschlossen wurde. Der neue Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ 200 Meter entfernt ersetzte ihn. Die Bahnsteige bleiben unterirdisch versiegelt.

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U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Geisterbahnhöfe

Brückenstraße / Holzmarktstraße, 10179 Berlin  

U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Der erste Geisterbahnhof, der wieder eröffnet wurde – am 11. November 1989, nur zwei Tage nach dem Mauerfall. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde eilig am U8-Bahnsteig eingerichtet. Der von Alfred Grenander entworfene Bahnhof wurde 1928 eröffnet.

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U-Bahnhof Naturkundemuseum

Geisterbahnhöfe

Invalidenstraße 22, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Naturkundemuseum

Dieser U6-Geisterbahnhof hat eine verwirrende Namensgeschichte. Während der Mauerzeit hieß er auf DDR-Karten „Nordbahnhof“, wurde nach dem Mauerfall in „Zinnowitzer Straße“ umbenannt, um Verwechslungen zu vermeiden, und schließlich 2009 in „Naturkundemuseum“ – nach dem nahegelegenen Naturkundemuseum.

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U-Bahnhof Oranienburger Tor

Geisterbahnhöfe

Friedrichstraße 112, 10117 Berlin  

U-Bahnhof Oranienburger Tor

Benannt nach dem historischen Oranienburger Tor, das einst hier stand, liegt dieser U6-Geisterbahnhof nur eine Station nördlich der Friedrichstraße, dem Grenzbahnhof. Westliche Züge fuhren ohne Halt durch den versiegelten Bahnsteig. Heute bedient er das Kulturviertel in Mitte nahe der Neuen Synagoge.

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U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Geisterbahnhöfe

Rosenthaler Platz, 10119 Berlin  

U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Einer der ersten Geisterbahnhöfe, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurden – am 22. Dezember 1989, mit einem provisorischen Grenzkontrollpunkt, der eilig auf dem Bahnsteig eingerichtet wurde. Als Arbeiter den Bahnhof erstmals betraten, fanden sie Werbeplakate von 1961, die 28 Jahre lang unverändert geblieben waren.

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U-Bahnhof Schwartzkopffstraße

Geisterbahnhöfe

Schwartzkopffstraße / Chausseestraße, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Schwartzkopffstraße

Dieser U6-Geisterbahnhof wurde während seiner Schließung zweimal umbenannt: 1951 in „Walter-Ulbricht-Stadion“ und 1973 in „Stadion der Weltjugend“. Diese Änderungen waren nur für Wachposten und westliche Fahrgäste sichtbar, die durch die Zugfenster blickten. Obwohl der Bahnhof jahrzehntelang geschlossen war, wurden neue Schilder angebracht. Nach dem Mauerfall wurde der ursprüngliche Name wiederhergestellt.

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U-Bahnhof Stadtmitte (U6)

Geisterbahnhöfe

Mohrenstraße / Friedrichstraße, 10117 Berlin  

U-Bahnhof Stadtmitte (U6)

Wie Alexanderplatz war auch Stadtmitte ein geteilter Bahnhof. Der U2-Bahnsteig war für Ost-Berliner regulär in Betrieb (unter dem Namen „Otto-Grotewohl-Straße“), während der baulich getrennte U6-Bahnsteig als Geisterbahnhof versiegelt war. Westliche U6-Fahrgäste konnten den geschlossenen Bahnsteig sehen, wenn sie durchfuhren.

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U-Bahnhof Weinmeisterstraße

Geisterbahnhöfe

Weinmeisterstraße / Rosenthaler Straße, 10178 Berlin  

U-Bahnhof Weinmeisterstraße

Ein Geisterbahnhof an der U8-Linie im Scheunenviertel. Als einer der letzten wurde er am 1. Juli 1990 wieder eröffnet und bewahrt Elemente von Alfred Grenanders ursprünglichem Entwurf von 1930. Heute liegt er in einer belebten Einkaufsgegend nahe dem Hackeschen Markt.

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Wachturm Erna-Berger-Straße

Wachtürme

Erna-Berger-Straße 1, 10785 Berlin  

Wachturm Erna-Berger-Straße

Einer der sehr wenigen erhaltenen Wachtürme der Berliner Mauer – dieser Beobachtungsturm vom Typ BT-11 steht nahe dem Potsdamer Platz. Ursprünglich Teil des Grenzbefestigungssystems, dient er heute als kleiner Ausstellungsraum, der Bau und Funktion der Wachtürme an der Mauer dokumentiert.

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Weiße Kreuze

Gedenkstätten

Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 BER  

Weiße Kreuze

Am Spreeufer nahe dem Reichstagsgebäude besteht dieses Mahnmal aus sieben weißen Holzkreuzen, die an die Opfer erinnern, die beim Versuch starben, die Berliner Mauer an diesem Flussabschnitt zu überwinden. Jedes Kreuz trägt den Namen und das Todesdatum eines Opfers. Die Kreuze wurden ursprünglich von Privatpersonen aufgestellt und sind zu einem der meistfotografierten Mahnmale Berlins geworden. […]

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