Weiße Kreuze

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Weiße Kreuze

Gedenkstätte   Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 BER  

Am Spreeufer nahe dem Reichstagsgebäude besteht dieses Mahnmal aus sieben weißen Holzkreuzen, die an die Opfer erinnern, die beim Versuch starben, die Berliner Mauer an diesem Flussabschnitt zu überwinden. Jedes Kreuz trägt den Namen und das Todesdatum eines Opfers. Die Kreuze wurden ursprünglich von Privatpersonen aufgestellt und sind zu einem der meistfotografierten Mahnmale Berlins geworden. Der Ort ist Teil der Geschichtsmeile Berliner Mauer, einer Reihe von Informationspunkten entlang des ehemaligen Mauerverlaufs.

Die weißen Kreuze stehen am Westufer der Spree, knapp südlich des Reichstagsgebäudes, und blicken auf die Stelle, an der mehrere Menschen beim Versuch starben, den Fluss in die Freiheit zu überqueren. Die schlichten Holzkreuze wurden 1971 erstmals von Privatpersonen aufgestellt und über die Jahrzehnte von Freiwilligen gepflegt und erneuert.

Weiße Kreuze, 1990

Weiße Kreuze, 1990 (Foto: DoD)

Zu den hier Gedachten gehören Günter Litfin, der erste Mensch, der im August 1961 an der Mauer erschossen wurde, sowie weitere, die beim Versuch ertranken, die Spree nach West-Berlin zu durchschwimmen. Die Kreuze bilden einen stillen Kontrast zum geschäftigen Regierungsviertel, das sie heute umgibt, sichtbar für Parlamentarier, Touristen und Berliner, die entlang der Uferpromenade vorbeikommen.

Das Mahnmal steht an der Geschichtsmeile Berliner Mauer, einer Reihe von Informationstafeln, die den ehemaligen Mauerverlauf durch das Stadtzentrum nachzeichnen. Es liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Reichstag und vom Brandenburger Tor entfernt und ist damit eines der zugänglichsten und bewegendsten kleinen Mahnmale Berlins.

Weiße Kreuze

Weiße Kreuze (Foto: OTFW)

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