Dieser U6-Geisterbahnhof hat eine verwirrende Namensgeschichte. Während der Mauerzeit hieß er auf DDR-Karten „Nordbahnhof“, wurde nach dem Mauerfall in „Zinnowitzer Straße“ umbenannt, um Verwechslungen zu vermeiden, und schließlich 2009 in „Naturkundemuseum“ – nach dem nahegelegenen Naturkundemuseum.
Vor dem Mauerbau hieß der Bahnhof „Stettiner Bahnhof“ nach dem nahe gelegenen Bahnhof. Die DDR-Regierung benannte den oberirdischen Bahnhof in „Nordbahnhof“ um, was dann zu Verwechslungen mit dem separaten S-Bahn-Geisterbahnhof Nordbahnhof in der Nähe führte. Jede politische Epoche hinterließ ihre Spuren in der Identität des Bahnhofs.
Nach der Wiedervereinigung wurde der U-Bahnhof in „Zinnowitzer Straße“ umbenannt, um Verwechslungen zu verringern, und dann 2009 erneut in „Naturkundemuseum“ umbenannt, nach dem nahe gelegenen Museum für Naturkunde, in dem eines der größten Dinosaurierskelette der Welt steht. Drei Namen in drei Epochen, alle für einen Bahnhof, der 28 Jahre lang unter der Erde versiegelt war.
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