U-Bahnhof Jannowitzbrücke

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U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Geisterbahnhof   Brückenstraße / Holzmarktstraße, 10179 Berlin  

Der erste Geisterbahnhof, der wieder eröffnet wurde – am 11. November 1989, nur zwei Tage nach dem Mauerfall. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde eilig am U8-Bahnsteig eingerichtet. Der von Alfred Grenander entworfene Bahnhof wurde 1928 eröffnet.

Die Geschwindigkeit der Wiedereröffnung der Jannowitzbrücke nur zwei Tage nach dem Mauerfall spiegelte sowohl ihre strategische Bedeutung als U8-Halt als auch das überwältigende öffentliche Verlangen wider, das geteilte Verkehrsnetz wieder zu verbinden. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde direkt auf dem Bahnsteig eingerichtet, mit eilig improvisierten Passkontrollen, die es Ost-Berlinern erlaubten, an einem Bahnhof auszusteigen, der seit 1961 versiegelt gewesen war.

Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde direkt auf dem U8-Bahnsteig eingerichtet, mit eilig improvisierten Passkontrollen, die es Ost-Berlinern erlaubten, an einem Bahnhof auszusteigen, der 28 Jahre lang versiegelt gewesen war. Der von Alfred Grenander entworfene und 1928 eröffnete Bahnhof wurde vollständig modernisiert, bewahrt jedoch seine ursprüngliche Gewölbedecke.

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