Invalidenstraße

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Grenzübergang   Invalidenstraße 80, 10557 Berlin  

Ein ehemaliger Grenzübergang an der Sandkrugbrücke über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Hier fanden zahlreiche Fluchtversuche statt, darunter der von Günter Litfin, der dabei erschossen wurde. Ein Gedenkstein wurde zu seinem Andenken errichtet.
In der Nähe: Gedenkstein für Günter Litfin, „Sinkende Mauer“, Geschichtsmeile Berliner Mauer

Der Kanalübergang hier war Schauplatz zahlreicher waghalsiger Fluchtversuche, als Ost-Berliner versuchten, den Wasserweg in die Freiheit zu durchschwimmen oder zu durchwaten. Der bekannteste Versuch war der von Günter Litfin, der am 24. August 1961 von Transportpolizisten erschossen wurde, als er den Kanal durchschwimmen wollte – der erste Mensch, der durch Schüsse an der Berliner Mauer getötet wurde.

Gedenkstein für Günter Litfin

Gedenkstein für Günter Litfin (Foto: I, Clemensfranz)

Ein Gedenkstein für Günter Litfin steht am Westufer des Kanals, nahe dem Standort des ehemaligen Grenzübergangs Sandkrugbrücke. In der Nähe zeigt die Skulptur „Sinkende Mauer“ von Karl Biedermann einen Mauerabschnitt, der allmählich im Boden versinkt und so symbolisiert, wie das Erbe der Mauer verblasst, aber nie ganz verschwindet. Auch die Geschichtsmeile Berliner Mauer führt mit Informationstafeln hier vorbei.

Blick von der Sandkrugbrücke heute

Blick von der Sandkrugbrücke heute (Foto: Marku1988)

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