Parlament der Bäume

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Parlament der Bäume

Gedenkstätte   Schiffbauerdamm 25, 10117 Berlin  

Am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus befindet sich das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt – eine Gedenkstätte für die 258 Menschen, die an der Mauer starben. 1990 vom Künstler Ben Wagin begonnen, besteht sie aus Bäumen, Gedenksteinen und originalen Mauerteilen. Die Namen der 258 Toten sind in Steine eingraviert. Das Denkmal musste verkleinert werden, um Platz für den Bau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses zu schaffen, in dem die Bibliothek des Bundestages untergebracht ist.

1990 vom Künstler Ben Wagin begonnen, besteht es aus Bäumen, Gedenksteinen und originalen Mauerteilen. Die Namen der 258 Toten sind in Steine eingraviert. Das Denkmal musste verkleinert werden, um Platz für den Bau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses zu schaffen, in dem die Bibliothek des Bundestages untergebracht ist.

Ben Wagin pflanzte die ersten Bäume kurz nach dem Mauerfall auf dem ehemaligen Todesstreifen und schuf so eine Freiluft-Gedenkstätte, die Natur, Kunst und Erinnerung verbindet. Segmente der Berliner Mauer sind in die Installation einbezogen und von Künstlern mit Bildern bemalt, die über Krieg, Gewalt und Teilung reflektieren. Die Gedenkstätte nimmt einen schmalen Landstreifen am Ufer der Spree ein.

Die Lage der Gedenkstätte unmittelbar neben den Gebäuden des deutschen Parlaments verleiht ihr eine starke symbolische Bedeutung – eine ständige Mahnung an die Gesetzgeber über die Folgen von Teilung und Totalitarismus. Obwohl es mehrfach durch Bauprojekte bedroht war, wurde das Parlament der Bäume 2017 vom Deutschen Bundestag unter Denkmalschutz gestellt.

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