Einer der sehr wenigen erhaltenen Wachtürme der Berliner Mauer – dieser Beobachtungsturm vom Typ BT-11 steht nahe dem Potsdamer Platz. Ursprünglich Teil des Grenzbefestigungssystems, dient er heute als kleiner Ausstellungsraum, der Bau und Funktion der Wachtürme an der Mauer dokumentiert.
Dieser Wachturm ist eines von nur drei erhaltenen Exemplaren des Grenzbefestigungssystems der Berliner Mauer im Stadtzentrum. Er war nahe dem Potsdamer Platz positioniert, um den Wachen einen freien Blick über den Todesstreifen und die Umgebung zu ermöglichen. Der vorgefertigte Betonzylinder war für eine rasche Montage ausgelegt und bot von seiner Beobachtungskanzel aus einen Rundumblick von 360 Grad.
DDR-Wachturm in der Erna-Berger-Straße (Foto: Roland.h.bueb)
Der BT-11 war der gängigste Turmtyp in den späteren Phasen der Mauer und ersetzte frühere Holz- und Backsteinkonstruktionen. Es handelte sich um einen vorgefertigten Betonzylinder, der für eine rasche Montage ausgelegt war und von seiner Beobachtungskanzel aus einen Rundumblick von 360 Grad bot. Die im Turm stationierten Wachen arbeiteten in Schichten, waren bewaffnet und hatten den Befehl, eine Flucht mit allen erforderlichen Mitteln zu verhindern, einschließlich tödlicher Gewalt.
Nach der Wiedervereinigung wurden fast alle der rund 302 Wachtürme Berlins abgerissen. Dieser Turm blieb weitgehend durch Zufall erhalten und steht heute unter Denkmalschutz. Gelegentlich dient er heute als kleiner Ausstellungsraum, ist jedoch oft für die Öffentlichkeit geschlossen. Er steht als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der Infrastruktur, die die tödliche Grenze der Mauer durchsetzte.
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