Nachdem dieser Bahnhof von 1961 bis 1990 als U6-Geisterbahnhof gedient hatte, war er 30 Jahre lang regulär in Betrieb, bevor er am 4. Dezember 2020 mit der Eröffnung der U5-Verlängerung endgültig geschlossen wurde. Der neue Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ 200 Meter entfernt ersetzte ihn. Die Bahnsteige bleiben unterirdisch versiegelt.
Die zweifache Schließung des Bahnhofs ist in der Geschichte des Berliner Nahverkehrs einzigartig. Seine erste Versiegelung 1961 war ein Akt der politischen Teilung; seine zweite Schließung 2020 war eine praktische Entscheidung, da der neue U5-Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ nur 200 Meter entfernt ihn überflüssig machte.
Durch die Schließung wurde die Französische Straße zum einzigen ehemaligen Geisterbahnhof, der erneut stillgelegt wurde – diesmal aus Gründen der Stadtplanung und nicht der politischen Teilung. Die Bahnsteige bleiben unterirdisch versiegelt, und die Bahnhofseingänge wurden von der Straße darüber entfernt. Er ist eine Erinnerung an seine Geschichte im Kalten Krieg.
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