Das Brandenburger Tor wurde zum Hauptsymbol der Teilung Berlins. Von 1961 bis 1989 stand es unzugänglich im Todesstreifen – sichtbar, aber von beiden Seiten unerreichbar. Am 22. Dezember 1989 wurde das Tor wieder eröffnet, als sich über 100.000 Menschen zum Feiern versammelten. Heute ist es der zentrale Ort für Wiedervereinigungsfeiern.
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Die Exklave Eiskeller war eine der seltsamsten geografischen Kuriositäten des Kalten Krieges. Drei West-Berliner Gehöfte, die mit der Hauptstadt nur durch einen gerade einmal vier Meter breiten und 800 Meter langen Korridor verbunden waren, wurden zu einer Insel der Freiheit, umgeben von DDR-Gebiet.
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Falkensee, eine Stadt westlich von Spandau in Brandenburg, erlebte die wirtschaftlichen Verwüstungen durch die Berliner Mauer stärker als fast jede andere Gemeinde. Als die Grenze 1961 geschlossen wurde, verloren 80 % der männlichen Erwerbstätigen der Stadt über Nacht ihre Arbeit.
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Der Gleim-Tunnel ist ein 130 Meter langer Straßentunnel, der 1905 unter den Bahngleisen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding errichtet wurde. Während des Kalten Krieges verlief die Berliner Mauer genau durch seine Mitte und versperrte ihn 29 Jahre lang.
Mehr...Die Hansa Studios im historischen Meistersaal an der Köthener Straße 38 lagen direkt neben der Berliner Mauer am Potsdamer Platz. Zwischen 1976 und 1978 wurde das Gebäude zum kreativen Rückzugsort von David Bowie und Iggy Pop: Bowie nahm hier große Teile von „Heroes“ (1977) auf und produzierte in denselben Räumen Iggy Pops Alben The Idiot und Lust for Life. Der Regieraum des großen Studios blickte über den Todesstreifen, und der Titelsong von „Heroes“ mit den sich „an der Mauer“ küssenden Liebenden wurde von diesem Anblick inspiriert. Der Saal von 1910 steht unter Denkmalschutz und wird bis heute als Tonstudio und Veranstaltungsort genutzt.
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Die Heilandskirche Sacrow ist eine markante Kirche im italienischen Stil am Ufer der Havel bei Potsdam. 28 Jahre lang während der deutschen Teilung abgeriegelt, wurde sie zu einem der eindringlichsten Symbole für die Auswirkungen der Berliner Mauer auf das alltägliche Leben.
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Das offizielle Pressezentrum der DDR für ausländische Korrespondenten, in dem Günter Schabowski am 9. November 1989 seine historische Pressekonferenz gab. Auf die Frage, ab wann die neuen Reiseregelungen gelten, antwortete er „sofort, unverzüglich“ — und löste damit den Ansturm auf die Grenzübergänge aus, der die Berliner Mauer zu Fall brachte. Das Gebäude in der Mohrenstraße (2025 in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenannt) gehört heute zum Bundesjustizministerium; der ursprüngliche Presseraum existiert nicht mehr, eine Kunstinstallation erinnert an das Ereignis.
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Klein Glienicke war eine DDR-Exklave, eingekeilt zwischen West-Berlin und Potsdam und nur über eine einzige überwachte Brücke erreichbar. Ihre Bewohner lebten 28 Jahre lang in nahezu vollständiger Isolation, an drei Seiten umgeben von Gebiet, das sie zwar sehen, aber nie betreten konnten.
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Das Rathaus Schöneberg diente von 1949 bis 1991 als Sitz der West-Berliner Regierung, nachdem das historische Rote Rathaus im sowjetischen Sektor lag. Berühmt wurde es als Schauplatz der „Ich bin ein Berliner“-Rede von US-Präsident Kennedy am 26. Juni 1963, die er vor über 120.000 Menschen auf dem heutigen John-F.-Kennedy-Platz hielt. Im Turm hängt eine Nachbildung der amerikanischen Freiheitsglocke, gestiftet von 16 Millionen Amerikanern im Jahr 1950 und täglich um 12 Uhr geläutet. Heute ist das Gebäude Sitz des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg.
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Ein künstlicher Hügel aus 26 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs im Grunewald. Die US-amerikanische National Security Agency errichtete auf dem Gipfel eine Abhörstation, um die Kommunikation des Ostblocks abzufangen. Die verlassenen geodätischen Radome sind heute ein Ziel für Street Art und bieten einen Panoramablick über Berlin.
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