Die große Bauleistung der Luftbrücke: Der Flughafen Tegel wurde in rund 90 Tagen von 19.000 Berlinerinnen und Berlinern – über 40 Prozent davon Frauen – im französischen Sektor aus dem Nichts errichtet. Seine 2.428 Meter lange Startbahn war die längste Europas, als im November 1948 die erste Maschine landete. Als zwei sowjetisch kontrollierte Sendemasten die Einflugschneise störten, ließ der französische Kommandant Jean Ganeval sie sprengen. Tegel wurde später mit seinem sechseckigen Terminal zum wichtigsten Flughafen West-Berlins, bis zur Schließung 2020; heute wird das Gelände als Technologie- und Wohnquartier entwickelt.
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Der Flughafen, auf dem die Berliner Luftbrücke (1948–1949) die sowjetische Blockade West-Berlins durchbrach – alliierte Flugzeuge landeten alle 90 Sekunden, um die Stadt zu versorgen. Der amerikanische Pilot Gail Halvorsen wurde als „Rosinenbomber“-Pilot berühmt, weil er Süßigkeiten für Kinder abwarf. Das Luftbrückendenkmal („Hungerkralle“) steht am Eingang. Heute ist das ehemalige Flugfeld ein öffentlicher Park, den […]
Mehr...Die RAF-Basis Gatow im britischen Sektor war einer der drei Flugplätze der Berliner Luftbrücke und wickelte den britischen Teil der Versorgung ab, während Sunderland-Flugboote auf der nahen Havel wasserten. Während des gesamten Kalten Krieges blieb Gatow der Berliner Stützpunkt der Royal Air Force, deren Radar die Luftkorridore überwachte. Nach dem Abzug der Briten 1994 übernahm die Bundeswehr das Gelände – heute beherbergt es das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow (Luftwaffenmuseum) mit über 100 Flugzeugen, Flugabwehrsystemen und Ausstellungen zum Kalten Krieg. Der Eintritt ist frei.
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