Im März 1963 wurde einer der waghalsigsten Familien-Fluchttunnel unter einem Wohnzimmer in Glienicke/Nordbahn gegraben, einer kleinen Gemeinde an der nördlichen Grenze Berlins. Der elfjährige Detlef Aagard, seine Eltern und zehn weitere Personen krochen durch den engen Gang in die Freiheit.
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Schauplatz zweier der waghalsigsten Fluchten über die Berliner Mauer. Am 31. März 1983 kletterte Holger Bethke auf ein Dach nahe dem Treptower Park, schoss einen Pfeil mit einer Nylonschnur über die Mauer, zog ein Stahlseil herüber und glitt an einer selbstgebauten Holzrolle über den Todesstreifen. Sechs Jahre später, am 26. Mai 1989, flogen seine Brüder […]
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Die Heidelberger Straße, bekannt als „Straße der Tränen“, wurde von der Berliner Mauer in der Mitte geteilt – der westliche Gehweg lag in Neukölln, die östliche Seite in Treptow. 1962 wurden hier mehrere Fluchttunnel gegraben, durch die über 100 Menschen in den Westen gelangten. Am 27. März 1962 wurde der Fluchthelfer Heinz Jercha von Stasi-Agenten […]
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In den frühen 1960er Jahren wurden entlang der Grenze zwischen Neukölln und Treptow nahe der Kiefholzstraße mehrere Fluchttunnel gegraben, wo günstige Bodenverhältnisse und der Grenzverlauf den Tunnelbau begünstigten. Durch einen Tunnel gelangten schätzungsweise 35 bis 59 Menschen in den Westen. Die Route wurde schließlich von einem als Kurier eingeschleusten Stasi-Spitzel verraten. DDR-Behörden verhafteten eines Nachts […]
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Schauplatz einiger der frühesten erfolgreichen Fluchttunnel. Am 24. Januar 1962 gruben die Brüder Günter und Bruno Becker einen Tunnel von ihrem Keller in der Nr. 13, durch den 28 Menschen nach Frohnau in West-Berlin fliehen konnten – das Ereignis inspirierte Robert Siodmaks Film „Tunnel 28“. Im Mai 1962 gruben zwölf Senioren 16 Tage lang einen […]
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1962 gruben Siegfried Noffke und Dieter Hötger einen etwa 30 Meter langen Tunnel von diesem Gebäude in West-Kreuzberg unter der Mauer hindurch zur Heinrich-Heine-Straße 45–49 in Ost-Berlin. Die Mauer verlief an dieser Stelle mitten durch die Straße. Eine von Berliner Unterwelten aufgestellte Informationstafel dokumentiert diese Fluchtroute und die Risiken, denen sich die Erbauer aussetzten.
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Im Januar 1962 begann eine Gruppe von Studenten unter der Führung der Brüder Boris und Eduard Franzke, einen Tunnel unter dem S-Bahnhof Wollankstraße zur Schulzestraße in Ost-Berlin zu graben. Nach drei Wochen und rund 30 Metern Grabung brach der Tunnel am 26. Januar 1962 unter dem Bahnsteig ein und verriet den Fluchtversuch, bevor ihn jemand […]
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In der Zimmerstraße nahe dem Checkpoint Charlie wurden zwei Fluchttunnel gegraben. Im Sommer 1962 ermöglichte ein Tunnel von einem Brachgrundstück im Westen zur Zimmerstraße 56 im Osten einer DDR-Familie die Flucht, doch während des Versuchs wurde der 20-jährige Grenzsoldat Reinhold Huhn von einem Fluchthelfer erschossen. Im Januar 1972 gruben drei junge Ost-Berliner ihren eigenen Tunnel […]
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Im September 1962 flohen 29 Menschen durch einen 135 Meter langen Tunnel, der von einer leerstehenden Fabrik in der Bernauer Straße zu einem Gebäude in der Schönholzer Straße in Ost-Berlin gegraben wurde. Die Flucht wurde von einem NBC-Fernsehteam gefilmt und daraus entstand die Emmy-prämierte Dokumentation „The Tunnel“.
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Eine Gedenktafel markiert den Ort eines Fluchttunnels, durch den 37 Menschen von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit gelangten. Der Tunnel war einer von mindestens sieben, die zwischen 1962 und 1971 in einem 350 Meter langen Abschnitt nahe der Bernauer Straße gegraben wurden. Heute unterhält der Verein Berliner Unterwelten einen Zugang in den Kellern unter […]
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Am 3. und 4. Oktober 1964 krochen 57 Menschen durch einen 12 Meter tiefen Tunnel von einem leerstehenden Bäckereikeller in der Bernauer Straße zur Strelitzer Straße in Ost-Berlin. Es war die größte Massenflucht durch einen Tunnel während der Existenz der Mauer. Die Aktion wurde in der zweiten Nacht entdeckt, als ein DDR-Grenzsoldat tödlich angeschossen wurde, […]
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