Unter den Straßen Berlins liegt eine verborgene Welt aus Bunkern, Tunneln und unterirdischer Infrastruktur, die im Kalten Krieg eine entscheidende Rolle spielte. Der Verein Berliner Unterwelten bietet Führungen durch diese unterirdischen Räume an, darunter Routen, die den Verläufen berühmter Fluchttunnel unter der Mauer folgen.
Mehr...
Ein interaktives Museum über den Alltag in der DDR. Besucher können in einem Trabant sitzen, eine nachgebaute DDR-Wohnung erkunden und mehr über Staatssicherheit, Bildungssystem und Kultur der DDR erfahren.
Mehr...
Die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi), in der politische Gefangene unter brutalen Bedingungen verhört und festgehalten wurden. Führungen werden oft von ehemaligen Häftlingen geleitet, die von ihren Erfahrungen in Isolationszellen, Schlafentzug und psychischer Folter berichten.
Mehr...
1962 vom Menschenrechtsaktivisten Rainer Hildebrandt gegründet, dokumentiert dieses Museum den Einfallsreichtum und die Verzweiflung bei Fluchtversuchen aus Ost-Berlin. Zu den Exponaten gehören ein selbstgebauter Heißluftballon, ein umgebautes Auto mit Geheimfach und ein Ein-Personen-U-Boot. Direkt am Checkpoint Charlie gelegen.
Mehr...
Von 1953 bis 1990 war das Notaufnahmelager Marienfelde die erste Anlaufstelle für Ostdeutsche, die aus der DDR geflohen waren. Über 1,35 Millionen Flüchtlinge gingen durch seine Tore – das macht es zu einem der bedeutendsten Orte der Teilung im Kalten Krieg, auch wenn es weit weniger bekannt ist als die Mauer selbst.
Mehr...
Im ehemaligen Hauptquartier des Ministeriums für Staatssicherheit in Lichtenberg gelegen, bewahrt dieses Museum das Büro von Stasi-Chef Erich Mielke im Originalzustand. Die Ausstellung dokumentiert den Überwachungsapparat, der die DDR-Bürger ausspionierte – darunter Geräte zur Postüberwachung, versteckte Kameras und die Geruchsproben, mit denen Dissidenten verfolgt wurden.
Mehr...
Auf dem Gelände der ehemaligen Gestapo- und SS-Zentrale errichtet, zeigt dieses Dokumentationszentrum einen 200 m langen Abschnitt der originalen Berliner Mauer entlang der Niederkirchnerstraße. Anders als die East Side Gallery wurde dieser Abschnitt nie übermalt und zeigt seinen ursprünglichen, verwitterten Zustand. Kostenlose Ausstellungen im Freien und im Gebäude.
Mehr...
Der „Tränenpalast“ war die Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße, in der sich DDR-Bürger von besuchenden West-Verwandten verabschiedeten – oft ohne zu wissen, wann sie sich wiedersehen würden. Der Glaspavillon erhielt seinen Namen von den Tränen, die bei diesen Abschieden vergossen wurden. Heute ist er ein kostenloses Museum mit einer Dauerausstellung über den Alltag im geteilten Deutschland.
Mehr...