Diese U8-Station lag direkt unter der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Ab 1961 versiegelt, wurde sie am 12. April 1990 wieder eröffnet. Die Gedenkstätte Berliner Mauer befindet sich direkt darüber auf Straßenebene.
Die Bernauer Straße war unter den Geisterbahnhöfen einzigartig, weil die Mauer auf Straßenebene direkt darüber verlief, was den unterirdischen Bahnsteig zu einer direkten Verlängerung des Grenzgebiets machte. Während der 28 Jahre der Schließung wurde der Bahnhof von bewaffneten Grenzsoldaten patrouilliert, während die U8-Züge ihn langsam und ohne Halt durchfuhren.
Der Bahnhof wurde am 12. April 1990 wiedereröffnet, fünf Monate nach dem Mauerfall. Heute verbindet die direkt darüber gelegene Gedenkstätte Berliner Mauer die oberirdische Geschichte der Mauer an der Bernauer Straße mit der unterirdischen Realität des geteilten Nahverkehrssystems und macht den Zusammenhang zwischen dem Geisterbahnhof und den Grenzanlagen für die Besucher anschaulich.
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