U-Bahnhof Rosenthaler Platz

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U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Geisterbahnhof   Rosenthaler Platz, 10119 Berlin  

Einer der ersten Geisterbahnhöfe, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurden – am 22. Dezember 1989, mit einem provisorischen Grenzkontrollpunkt, der eilig auf dem Bahnsteig eingerichtet wurde. Als Arbeiter den Bahnhof erstmals betraten, fanden sie Werbeplakate von 1961, die 28 Jahre lang unverändert geblieben waren.

Die Schnelligkeit der Wiedereröffnung des Rosenthaler Platzes, nur sechs Wochen nach dem Mauerdurchbruch, spiegelte die überwältigende Nachfrage der Bevölkerung nach wiederverbundenem Nahverkehr wider. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde eilig auf dem Bahnsteig aufgebaut, mit Passkontrollen, die es Ost-Berlinern erlaubten, an einem Bahnhof auszusteigen, der 28 Jahre lang versiegelt gewesen war.

Als Wartungsarbeiter den versiegelten Bahnhof erstmals betraten, entdeckten sie Werbeplakate von 1961, die noch an den Wänden hingen, fast drei Jahrzehnte lang unverändert. Diese Funde unveränderter Innenräume wurden zu einem der einprägsamsten Bilder der Geisterbahnhöfe, einer eindringlichen Erinnerung daran, wie abrupt die Mauer durch die alltägliche Infrastruktur Berlins geschnitten hatte.

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