Der erste Geisterbahnhof im Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel, der wieder eröffnet wurde – am 2. Juli 1990. Während der Mauerzeit lag er versiegelt unter der Erde, während das Viertel darüber ein ruhiger, vernachlässigter Teil Ost-Berlins war. Heute ist die Gegend belebt, mit Galerien, Bars und der Neuen Synagoge in der Nähe.
Während der 28 Jahre der Teilung lag der versiegelte Bahnhof unter einem Viertel, das zu einer ruhigen, vernachlässigten Ecke Ost-Berlins geworden war. Die Gegend um die Oranienburger Straße, einst Teil des lebendigen jüdischen Viertels, verfiel zusehends; Gebäude standen leer und Straßen waren weitgehend menschenleer. Der Kontrast zwischen der Lebendigkeit der Vorkriegszeit, der Vernachlässigung im Kalten Krieg und der heute pulsierenden Kulturszene macht dies zu einem der am dramatischsten verwandelten Viertel Berlins.
Heute hat sich die Gegend um die Oranienburger Straße in eines der lebendigsten Viertel Berlins verwandelt, mit Galerien, Bars, Restaurants und der restaurierten Neuen Synagoge als Mittelpunkt. Der Bahnhof selbst trägt kaum noch Spuren seiner Jahre als Geisterbahnhof und ist wieder vollständig in das geschäftige S-Bahn-Netz Berlins eingebunden.
Auf der Karte zeigen