Sehenswerte Orte der Berliner Mauer

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Klein Glienicke

Kalter-Krieg-Orte

Klein Glienicke, 14467 Potsdam  

Klein Glienicke

Klein Glienicke war eine DDR-Exklave, eingekeilt zwischen West-Berlin und Potsdam und nur über eine einzige überwachte Brücke erreichbar. Ihre Bewohner lebten 28 Jahre lang in nahezu vollständiger Isolation, an drei Seiten umgeben von Gebiet, das sie zwar sehen, aber nie betreten konnten.

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Lichtenrade-Mahlow Grenzweg

Gedenkstätten

Mahlower Grenzgraben, 12307 Berlin  

Lichtenrade-Mahlow Grenzweg

Der Lichtenrade-Mahlow Grenzweg folgt der ehemaligen Grenze entlang der südlichen Stadtgrenze Berlins, wo ein erhaltener Kolonnenweg mit originalen DDR-Lampenmasten den Verlauf der Mauer durch ein heute friedliches Wohngebiet nachzeichnet.

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Mauergedenkstätte Groß Glienicke

Mauerabschnitte

Gutsstraße, 14089 Berlin  

Mauergedenkstätte Groß Glienicke

Die Gedenkstätte Groß Glienicke bewahrt das einzige erhaltene Mauersegment der „ersten Generation“ der Berliner Mauer, errichtet 1961-62. Über 30 Meter originale Betonplatten mit Hohlblöcken und Y-förmigen Stacheldrahtaufsätzen stehen am Ufer des Groß Glienicker Sees.

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Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie

Museen

Friedrichstraße 43-45, 10117 Berlin  

Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie

1962 vom Menschenrechtsaktivisten Rainer Hildebrandt gegründet, dokumentiert dieses Museum den Einfallsreichtum und die Verzweiflung bei Fluchtversuchen aus Ost-Berlin. Zu den Exponaten gehören ein selbstgebauter Heißluftballon, ein umgebautes Auto mit Geheimfach und ein Ein-Personen-U-Boot. Direkt am Checkpoint Charlie gelegen.

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Mauerpark

Gedenkstätten

Bernauer Straße 52-53, 13355 Berlin  

Mauerpark

Heute bekannt für seinen Flohmarkt und die Bearpit-Karaoke jeden Sonntag, war der Mauerpark einst Teil des Todesstreifens und der Berliner Mauer. Ein 30 m langer Abschnitt der Berliner Mauer ist noch erhalten und wird von Graffiti-Künstlern zum Üben genutzt.

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Mauerreste Griebnitzsee

Mauerabschnitte

Griebnitzsee, 14482 Potsdam  

Mauerreste Griebnitzsee

Die Mauerreste am Griebnitzsee sind ein denkmalgeschützter Abschnitt am Ufer des Griebnitzsees, der einen Teil der Grenze markiert, an dem die Mauer auf das Wasser traf. Die malerische Lage am See täuscht über den tödlichen Zweck der Anlagen hinweg, die hier einst standen.

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Mauerreste Niederkirchnerstraße

Mauerabschnitte

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin  

Mauerreste Niederkirchnerstraße

Entlang der Niederkirchnerstraße, zwischen dem Martin-Gropius-Bau und dem Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, verläuft ein 200 Meter langer erhaltener Abschnitt der Berliner Mauer. Es ist einer der längsten noch erhaltenen originalen Abschnitte der Hinterlandmauer im Zentrum Berlins und zeigt die Spuren der Souvenirjäger, die nach dem Mauerfall Stücke herausschlugen.

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Nordbahnhof – Geisterbahnhof

Geisterbahnhöfe

Invalidenstraße 51, 10557 Berlin  

Nordbahnhof – Geisterbahnhof

Dieser S-Bahnhof war von 1961 bis 1989 versiegelt, während westliche Züge durch Ost-Berliner Gebiet fuhren, ohne zu halten. Heute beherbergt der Bahnhof „Grenzübergänge“, eine kostenlose Dauerausstellung mit Fotografien der zugemauerten Eingänge und der Geisterbahnhof-Innenräume.

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Notaufnahmelager Marienfelde

Museen

Marienfelder Allee 66-80, 12277 Berlin  

Notaufnahmelager Marienfelde

Von 1953 bis 1990 war das Notaufnahmelager Marienfelde die erste Anlaufstelle für Ostdeutsche, die aus der DDR geflohen waren. Über 1,35 Millionen Flüchtlinge gingen durch seine Tore – das macht es zu einem der bedeutendsten Orte der Teilung im Kalten Krieg, auch wenn es weit weniger bekannt ist als die Mauer selbst.

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Oberbaumbrücke

Grenzübergänge

Warschauer Straße 43, 10243 Berlin  

Oberbaumbrücke

Diese schöne Doppelstockbrücke über die Spree ist ein bekanntes Berliner Wahrzeichen. Sie wurde zum Fußgänger-Grenzübergang für West-Berliner. Die gesamte Breite des Flusses lag hier in Ost-Berlin, weshalb West-Berliner nicht eingreifen konnten, um das Leben eines fünfjährigen Jungen zu retten, der ins Wasser fiel und ertrank. In der Nähe: „Stein-Papier-Schere“, Geschichtsmeile Berliner Mauer

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Parlament der Bäume

Gedenkstätten

Schiffbauerdamm 25, 10117 Berlin  

Parlament der Bäume

Am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus befindet sich das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt – eine Gedenkstätte für die 258 Menschen, die an der Mauer starben. 1990 vom Künstler Ben Wagin begonnen, besteht sie aus Bäumen, Gedenksteinen und originalen Mauerteilen. Die Namen der 258 Toten sind in Steine eingraviert. Das Denkmal musste verkleinert werden, um Platz für […]

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Peter Fechter Gedenkstele

Gedenkstätten

Zimmerstraße / Charlottenstraße, 10117 Berlin  

Peter Fechter Gedenkstele

Ein Gedenkkreuz markiert die Stelle, an der der 18-jährige Peter Fechter am 17. August 1962 von Grenzposten erschossen wurde, als er versuchte, in den Westen zu fliehen. Er fiel in den Todesstreifen zurück und lag fast eine Stunde lang blutend vor den Augen westlicher Beobachter, bevor er von DDR-Grenzsoldaten weggetragen wurde. Er starb kurz darauf. […]

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Rathaus Schöneberg

Kalter-Krieg-Orte

John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin  

Rathaus Schöneberg

Das Rathaus Schöneberg diente von 1949 bis 1991 als Sitz der West-Berliner Regierung, nachdem das historische Rote Rathaus im sowjetischen Sektor lag. Berühmt wurde es als Schauplatz der „Ich bin ein Berliner“-Rede von US-Präsident Kennedy am 26. Juni 1963, die er vor über 120.000 Menschen auf dem heutigen John-F.-Kennedy-Platz hielt. Im Turm hängt eine Nachbildung der amerikanischen Freiheitsglocke, gestiftet von 16 Millionen Amerikanern im Jahr 1950 und täglich um 12 Uhr geläutet. Heute ist das Gebäude Sitz des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg.

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S-Bahnhof Bornholmer Straße

Geisterbahnhöfe

Bornholmer Straße, 10439 Berlin  

S-Bahnhof Bornholmer Straße

Der einzige oberirdische Geisterbahnhof. West- und Ost-S-Bahn-Gleise verliefen parallel durch den Bahnhof, waren aber durch einen hohen Zaun getrennt. Westliche Züge hielten hier nicht. Der Bahnhof liegt neben dem Straßengrenzübergang Bornholmer Straße, wo die Mauer in der Nacht des 9. November 1989 zuerst durchbrochen wurde.

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S-Bahnhof Brandenburger Tor

Geisterbahnhöfe

Unter den Linden / Pariser Platz, 10117 Berlin  

S-Bahnhof Brandenburger Tor

Ursprünglich „Unter den Linden“ genannt, als er 1936 eröffnet wurde, liegt dieser S-Bahnhof direkt unter dem Brandenburger Tor. Während des Kalten Krieges fuhren westliche Züge durch den versiegelten Bahnsteig, während DDR-Grenzposten Wache hielten. 2009 wurde er in „Brandenburger Tor“ umbenannt.

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S-Bahnhof Oranienburger Straße

Geisterbahnhöfe

Oranienburger Straße, 10117 Berlin  

S-Bahnhof Oranienburger Straße

Der erste Geisterbahnhof im Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel, der wieder eröffnet wurde – am 2. Juli 1990. Während der Mauerzeit lag er versiegelt unter der Erde, während das Viertel darüber ein ruhiger, vernachlässigter Teil Ost-Berlins war. Heute ist die Gegend belebt, mit Galerien, Bars und der Neuen Synagoge in der Nähe.

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S-Bahnhof Potsdamer Platz

Geisterbahnhöfe

Potsdamer Platz, 10785 Berlin  

S-Bahnhof Potsdamer Platz

Einer der bekanntesten Geisterbahnhöfe. Die Mauer verlief direkt über dem Potsdamer Platz und verwandelte die einst verkehrsreichste Kreuzung Europas in eine leere Ödnis. Darunter blieb der versiegelte S-Bahnhof jahrzehntelang unberührt. Als er nach 1989 betreten wurde, fand man Werbeplakate aus den 1930er Jahren noch an den Wänden. Er war der letzte Geisterbahnhof, der am 3. […]

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Schönholzer Mauerreste

Mauerabschnitte

Provinzstraße, 13189 Berlin  

Schönholzer Mauerreste

Die Schönholzer Mauerreste sind ein 80 Meter langer, dreieckiger Abschnitt der Berliner Mauer aus der Frühzeit, in den frühen 1960er Jahren aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs errichtet. 30 Jahre lang verborgen und vergessen, wurde er 1999 wiederentdeckt und 2018 offiziell als Denkmal anerkannt.

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Sonnenallee

Grenzübergänge

Sonnenallee 389-411, 12437 Berlin  

Sonnenallee

Dies war einer der ruhigeren Grenzübergänge. Bekannter wurde er durch den gleichnamigen Kinofilm von 1999. Heute ist er mit einer doppelten Kopfsteinpflasterreihe und einer Informationstafel der Geschichtsmeile Berliner Mauer markiert. In der Nähe: Gedenktafel an den Mauerfall 1989, Geschichtsmeile Berliner Mauer, Gedenkstätte für Chris Gueffroy

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Staaken

Grenzübergänge

Staaken, 13593 Berlin  

Staaken

Staaken am westlichsten Rand West-Berlins war während des Kalten Krieges Standort mehrerer Bahn- und Straßenübergänge. Der Bahnübergang Albrechtshof wurde 1961 geschlossen – möglicherweise nach einer der dramatischsten Fluchtaktionen aus der DDR: Der Eisenbahner Harry Deterling durchbrach mit einem ganzen Zug die Absperrungen Richtung Gartenstadt Staaken in West-Berlin. 1976 eröffnete die DDR einen separaten Eisenbahngrenzübergang für […]

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