Sonnenallee

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Sonnenallee

Grenzübergang   Sonnenallee 389-411, 12437 Berlin  

Dies war einer der ruhigeren Grenzübergänge. Bekannter wurde er durch den gleichnamigen Kinofilm von 1999. Heute ist er mit einer doppelten Kopfsteinpflasterreihe und einer Informationstafel der Geschichtsmeile Berliner Mauer markiert.
In der Nähe: Gedenktafel an den Mauerfall 1989, Geschichtsmeile Berliner Mauer, Gedenkstätte für Chris Gueffroy

Anders als die dramatischeren Übergänge am Checkpoint Charlie oder an der Bornholmer Straße war die Sonnenallee ein vergleichsweise ruhiger und bürokratischer Grenzpunkt, der hauptsächlich von West-Berlinern genutzt wurde, die Verwandte im Osten besuchten. Der Kontrollpunkt fertigte weit weniger Reisende ab als die innerstädtischen Übergänge und hatte einen ausgeprägt vorstädtischen Charakter.

Der Grenzverlauf an der Sonnenallee, markiert durch Kopfsteinpflaster

Der Grenzverlauf an der Sonnenallee, markiert durch Kopfsteinpflaster (Foto: Andreas Steinhoff)

Bekannt wurde der Übergang vor allem durch Leander Haußmanns Komödie „Sonnenallee“ von 1999, die das Leben auf der östlichen Straßenseite mit Wärme und Humor schildert. Der Film, der auf Thomas Brussigs Roman basiert, wurde in Deutschland zum Kultklassiker und verlieh dem Übergang eine kulturelle Bedeutung, die er während des Kalten Krieges nie besaß.

Heute ist der ehemalige Grenzpunkt mit einer doppelten, in den Straßenbelag eingelassenen Kopfsteinpflasterreihe markiert, gemäß dem standardisierten Markierungssystem, mit dem der Mauerverlauf in ganz Berlin nachgezeichnet wird. Eine Informationstafel der Geschichtsmeile Berliner Mauer liefert historischen Hintergrund, und eine Gedenktafel erinnert an den Mauerfall an dieser Stelle im Jahr 1989.

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