Mauerreste Griebnitzsee

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Mauerreste Griebnitzsee

Mauerabschnitt   Griebnitzsee, 14482 Potsdam  

Die Mauerreste am Griebnitzsee sind ein denkmalgeschützter Abschnitt am Ufer des Griebnitzsees, der einen Teil der Grenze markiert, an dem die Mauer auf das Wasser traf. Die malerische Lage am See täuscht über den tödlichen Zweck der Anlagen hinweg, die hier einst standen.

Der Griebnitzsee bildete einen Teil der Grenze zwischen West-Berlin (Zehlendorf) und der DDR (Potsdam). Während des Kalten Krieges enteignete die DDR Grundstücke entlang des Südufers, um eine abgeriegelte Grenzzone zu schaffen. Unter Wasser wurden Sperren, darunter Metallgitter und Drahthindernisse, angebracht, um Fluchtversuche durch Schwimmen oder Tauchen zu verhindern.

Gedenkstätte am Griebnitzsee, markiert den Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer

Gedenkstätte am Giebnitzsee, markiert den Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer (Foto: Lichterfelder)

Ein Abschnitt der Grenzmauer steht noch heute am Ufer und ist als historisches Denkmal geschützt. Der Kontrast zwischen der friedlichen Lage am See und der brutalen Infrastruktur der Teilung macht diesen Ort zu einem der atmosphärischsten Mauerstandorte im Raum Berlin-Potsdam.

Das Gebiet ist über den Berliner Mauerweg zugänglich und liegt nahe dem S-Bahnhof Griebnitzsee, der selbst ein Grenzübergangspunkt für Transitreisende war.

Reste der bis 1989 bestehenden DDR-Grenzanlagen am Ufer des Griebnitzsees, jetzt Gedenkstätte für di

Reste der bis 1989 bestehenden DDR-Grenzanlagen am Ufer des Griebnitzsees, jetzt Gedenkstätte für di (Foto: Kvikk)

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