Hinterlandmauer Rudow

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Hinterlandmauer Rudow

Mauerabschnitt   Rudower Höhe, 12355 Berlin  

Die Hinterlandmauer in Rudow bewahrt die südlichsten Mauerreste der Stadt. Betonplatten der dritten Generation stehen zwischen H-förmigen Stahlbetonstützen und überblicken einen ehemaligen Todesstreifen, den sich die Natur zurückerobert hat.

Im Bezirk Neukölln nahe der Rudower Höhe gelegen, sind diese Mauerreste Teil der „Hinterlandmauer“, der inneren Mauer, die die östliche Begrenzung des Todesstreifens bildete. Während die meisten Berlin-Besucher die äußere Mauer (zum Westen hin) sehen, war die Hinterlandmauer im Grenzsystem ebenso wichtig, da sie verhinderte, dass DDR-Bürger überhaupt den Todesstreifen erreichten.

Denkmal, Berliner Mauer, Berliner Mauerweg, Berlin-Altglienicke, Deutschland

Denkmal, Berliner Mauer, Berliner Mauerweg, Berlin-Altglienicke, Deutschland (Foto: OTFW, Berlin)

Die Rudower Höhe selbst ist ein 28 Meter hoher künstlicher Hügel aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs. Der Hügel bietet Ausblicke über das ehemalige Grenzgebiet, in dem der Todesstreifen in ein Naturschutzgebiet mit rund 2.500 Bäumen verwandelt wurde. Der Mauerweg führt durch diesen Abschnitt und folgt dem Verlauf des alten Postenwegs.

Die Gedenktafel vor Ort dokumentiert die Geschichte der Grenze in diesem Gebiet, einschließlich der Bauphasen der Mauer und der Erfahrungen der Anwohner, die in ihrem Schatten lebten.

Gedenktafel, Berliner Mauer, Berliner Mauerweg, Berlin-Altglienicke, Deutschland

Gedenktafel, Berliner Mauer, Berliner Mauerweg, Berlin-Altglienicke, Deutschland (Foto: OTFW, Berlin)

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