Eine Brücke über die Havel, die Wannsee mit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam verbindet. Während des Kalten Krieges wurden hier häufig gefangene Spione ausgetauscht, was ihr den Beinamen „Brücke der Spione“ einbrachte. Die DDR-Behörden sperrten die Brücke am 27. Mai 1952 für West-Berliner; nach dem Bau der Berliner Mauer wurde sie auch für Ost-Berliner gesperrt.
Die Brücke wurde weltberühmt als Ort des Spionageaustauschs zwischen Ost und West im Kalten Krieg. Der erste Austausch fand am 10. Februar 1962 statt, als der gefangene amerikanische U-2-Pilot Francis Gary Powers gegen den verurteilten sowjetischen Spion Rudolf Abel ausgetauscht wurde. Weitere Austausche folgten 1985 und 1986, bei letzterem war der sowjetische Dissident Natan Sharansky beteiligt. Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“ aus dem Jahr 2015 machte die Geschichte einem neuen weltweiten Publikum bekannt.
Grenzübergang Glienicker Brücke 1987 (Foto: Jochims)
Die Brücke wurde weltberühmt als Ort des Spionageaustauschs zwischen Ost und West im Kalten Krieg. Der erste Austausch fand am 10. Februar 1962 statt, als der gefangene amerikanische U-2-Pilot Francis Gary Powers gegen den verurteilten sowjetischen Spion Rudolf Abel ausgetauscht wurde. Weitere Austausche folgten 1985 und 1986, bei letzterem war der sowjetische Dissident Natan Sharansky beteiligt. Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“ aus dem Jahr 2015 machte die Geschichte einem neuen weltweiten Publikum bekannt.
Die Brücke wurde am 10. November 1989, dem Tag nach dem Mauerfall, für die Öffentlichkeit freigegeben, als jubelnde Menschenmengen von beiden Seiten herüberströmten. Heute verbindet die Brücke den Berliner Bezirk Wannsee mit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, und eine kleine Ausstellung in der Mitte markiert die ehemalige Grenzlinie.
Mitte der Glienicker Brücke, Ort des Spionageaustauschs zwischen Ost und West im Kalten Krieg (Foto: Drrcs15)
Autos stehen Schlange, um nach dem Mauerfall 1989 die Grenze zu überqueren (Foto: Gavin Stewart)
Glienicker Brücke, Blick von Potsdam (Foto: Lienhard Schulz)