Mauergedenkstätte Groß Glienicke

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Mauergedenkstätte Groß Glienicke

Mauerabschnitt   Gutsstraße, 14089 Berlin  

Die Gedenkstätte Groß Glienicke bewahrt das einzige erhaltene Mauersegment der „ersten Generation“ der Berliner Mauer, errichtet 1961-62. Über 30 Meter originale Betonplatten mit Hohlblöcken und Y-förmigen Stacheldrahtaufsätzen stehen am Ufer des Groß Glienicker Sees.

Die Gedenkstätte in Groß Glienicke ist einzigartig, weil sie drei Generationen des Mauerbaus an einem einzigen Ort zeigt. Der älteste Abschnitt aus den Jahren 1961-62 besteht aus vorgefertigten Betonplatten, die zwischen Stahlpfosten gestapelt wurden. Diese gehörten zu den ersten festen Bauwerken, die die improvisierten Sperren aus Stacheldraht und Schlackensteinen ersetzten, welche am 13. August 1961 errichtet worden waren.

Gedenkstätte, Mauersegment, Am Park 14, Groß Glienicke, Deutschland

Gedenkstätte, Mauersegment, Am Park 14, Groß Glienicke, Deutschland (Foto: OTFW, Berlin)

Spätere Ergänzungen, die am Standort zu sehen sind, umfassen den ausgebauten Streckmetallzaun, der in vielen Grenzbereichen verwendet wurde, sowie Abschnitte der Mauer der dritten Generation mit ihrem charakteristischen rohrförmigen Abschluss. Diese Kombination macht den Ort zu einem unschätzbaren Zeugnis dafür, wie sich die Grenzbefestigungen über 28 Jahre entwickelten.

Der Ort wurde 2014 zum 25. Jahrestag des Mauerfalls als offizielle Gedenkstätte ausgewiesen. Er liegt am Westufer des Groß Glienicker Sees, eines Sees, der Teil der Grenze zwischen West-Berlin (Spandau) und der DDR (Potsdam) war. Während des Kalten Krieges war der See selbst durch Unterwassersperren geteilt, um Fluchtversuche durch Schwimmen zu verhindern.

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