Sehenswerte Orte der Berliner Mauer — Zentral

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Mauerreste Niederkirchnerstraße

Mauerabschnitte

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin  

Mauerreste Niederkirchnerstraße

Entlang der Niederkirchnerstraße, zwischen dem Martin-Gropius-Bau und dem Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, verläuft ein 200 Meter langer erhaltener Abschnitt der Berliner Mauer. Es ist einer der längsten noch erhaltenen originalen Abschnitte der Hinterlandmauer im Zentrum Berlins und zeigt die Spuren der Souvenirjäger, die nach dem Mauerfall Stücke herausschlugen.

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Nordbahnhof – Geisterbahnhof

Geisterbahnhöfe

Invalidenstraße 51, 10557 Berlin  

Nordbahnhof – Geisterbahnhof

Dieser S-Bahnhof war von 1961 bis 1989 versiegelt, während westliche Züge durch Ost-Berliner Gebiet fuhren, ohne zu halten. Heute beherbergt der Bahnhof „Grenzübergänge“, eine kostenlose Dauerausstellung mit Fotografien der zugemauerten Eingänge und der Geisterbahnhof-Innenräume.

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Parlament der Bäume

Gedenkstätten

Schiffbauerdamm 25, 10117 Berlin  

Parlament der Bäume

Am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus befindet sich das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt – eine Gedenkstätte für die 258 Menschen, die an der Mauer starben. 1990 vom Künstler Ben Wagin begonnen, besteht sie aus Bäumen, Gedenksteinen und originalen Mauerteilen. Die Namen der 258 Toten sind in Steine eingraviert. Das Denkmal musste verkleinert werden, um Platz für […]

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Peter Fechter Gedenkstele

Gedenkstätten

Zimmerstraße / Charlottenstraße, 10117 Berlin  

Peter Fechter Gedenkstele

Ein Gedenkkreuz markiert die Stelle, an der der 18-jährige Peter Fechter am 17. August 1962 von Grenzposten erschossen wurde, als er versuchte, in den Westen zu fliehen. Er fiel in den Todesstreifen zurück und lag fast eine Stunde lang blutend vor den Augen westlicher Beobachter, bevor er von DDR-Grenzsoldaten weggetragen wurde. Er starb kurz darauf. […]

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S-Bahnhof Brandenburger Tor

Geisterbahnhöfe

Unter den Linden / Pariser Platz, 10117 Berlin  

S-Bahnhof Brandenburger Tor

Ursprünglich „Unter den Linden“ genannt, als er 1936 eröffnet wurde, liegt dieser S-Bahnhof direkt unter dem Brandenburger Tor. Während des Kalten Krieges fuhren westliche Züge durch den versiegelten Bahnsteig, während DDR-Grenzposten Wache hielten. 2009 wurde er in „Brandenburger Tor“ umbenannt.

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S-Bahnhof Oranienburger Straße

Geisterbahnhöfe

Oranienburger Straße, 10117 Berlin  

S-Bahnhof Oranienburger Straße

Der erste Geisterbahnhof im Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel, der wieder eröffnet wurde – am 2. Juli 1990. Während der Mauerzeit lag er versiegelt unter der Erde, während das Viertel darüber ein ruhiger, vernachlässigter Teil Ost-Berlins war. Heute ist die Gegend belebt, mit Galerien, Bars und der Neuen Synagoge in der Nähe.

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S-Bahnhof Potsdamer Platz

Geisterbahnhöfe

Potsdamer Platz, 10785 Berlin  

S-Bahnhof Potsdamer Platz

Einer der bekanntesten Geisterbahnhöfe. Die Mauer verlief direkt über dem Potsdamer Platz und verwandelte die einst verkehrsreichste Kreuzung Europas in eine leere Ödnis. Darunter blieb der versiegelte S-Bahnhof jahrzehntelang unberührt. Als er nach 1989 betreten wurde, fand man Werbeplakate aus den 1930er Jahren noch an den Wänden. Er war der letzte Geisterbahnhof, der am 3. […]

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Topographie des Terrors

Museen

Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin  

Topographie des Terrors

Auf dem Gelände der ehemaligen Gestapo- und SS-Zentrale errichtet, zeigt dieses Dokumentationszentrum einen 200 m langen Abschnitt der originalen Berliner Mauer entlang der Niederkirchnerstraße. Anders als die East Side Gallery wurde dieser Abschnitt nie übermalt und zeigt seinen ursprünglichen, verwitterten Zustand. Kostenlose Ausstellungen im Freien und im Gebäude.

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Tränenpalast

Museen

Reichstagufer 17, 10117 Berlin  

Tränenpalast

Der „Tränenpalast“ war die Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße, in der sich DDR-Bürger von besuchenden West-Verwandten verabschiedeten – oft ohne zu wissen, wann sie sich wiedersehen würden. Der Glaspavillon erhielt seinen Namen von den Tränen, die bei diesen Abschieden vergossen wurden. Heute ist er ein kostenloses Museum mit einer Dauerausstellung über den Alltag im geteilten Deutschland.

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Tunnel 29

Fluchtorte

Bernauer Straße 78, 13355 Berlin  

Tunnel 29

Im September 1962 flohen 29 Menschen durch einen 135 Meter langen Tunnel, der von einer leerstehenden Fabrik in der Bernauer Straße zu einem Gebäude in der Schönholzer Straße in Ost-Berlin gegraben wurde. Die Flucht wurde von einem NBC-Fernsehteam gefilmt und daraus entstand die Emmy-prämierte Dokumentation „The Tunnel“.

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Tunnel 37 – Brunnenstraße

Fluchtorte

Brunnenstraße 141, 10115 Berlin  

Tunnel 37 – Brunnenstraße

Eine Gedenktafel markiert den Ort eines Fluchttunnels, durch den 37 Menschen von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit gelangten. Der Tunnel war einer von mindestens sieben, die zwischen 1962 und 1971 in einem 350 Meter langen Abschnitt nahe der Bernauer Straße gegraben wurden. Heute unterhält der Verein Berliner Unterwelten einen Zugang in den Kellern unter […]

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Tunnel 57

Fluchtorte

Bernauer Straße 97, 13355 Berlin  

Tunnel 57

Am 3. und 4. Oktober 1964 krochen 57 Menschen durch einen 12 Meter tiefen Tunnel von einem leerstehenden Bäckereikeller in der Bernauer Straße zur Strelitzer Straße in Ost-Berlin. Es war die größte Massenflucht durch einen Tunnel während der Existenz der Mauer. Die Aktion wurde in der zweiten Nacht entdeckt, als ein DDR-Grenzsoldat tödlich angeschossen wurde, […]

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U-Bahnhof Alexanderplatz (U8)

Geisterbahnhöfe

Alexanderplatz, 10178 Berlin  

U-Bahnhof Alexanderplatz (U8)

Ost-Berlins verkehrsreichster Knotenpunkt war gleichzeitig ein Geisterbahnhof. Die U2- und U5-Bahnsteige dienten Ost-Berlinern ganz normal, während der baulich getrennte U8-Bahnsteig versiegelt und von Wachposten patrouilliert wurde, als westliche Züge ohne Halt durchfuhren.

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U-Bahnhof Bernauer Straße

Geisterbahnhöfe

Brunnenstraße / Bernauer Straße, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Bernauer Straße

Diese U8-Station lag direkt unter der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Ab 1961 versiegelt, wurde sie am 12. April 1990 wieder eröffnet. Die Gedenkstätte Berliner Mauer befindet sich direkt darüber auf Straßenebene.

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U-Bahnhof Französische Straße

Geisterbahnhöfe

Friedrichstraße / Französische Straße, 10117 Berlin  

U-Bahnhof Französische Straße

Nachdem dieser Bahnhof von 1961 bis 1990 als U6-Geisterbahnhof gedient hatte, war er 30 Jahre lang regulär in Betrieb, bevor er am 4. Dezember 2020 mit der Eröffnung der U5-Verlängerung endgültig geschlossen wurde. Der neue Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ 200 Meter entfernt ersetzte ihn. Die Bahnsteige bleiben unterirdisch versiegelt.

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U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Geisterbahnhöfe

Brückenstraße / Holzmarktstraße, 10179 Berlin  

U-Bahnhof Jannowitzbrücke

Der erste Geisterbahnhof, der wieder eröffnet wurde – am 11. November 1989, nur zwei Tage nach dem Mauerfall. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde eilig am U8-Bahnsteig eingerichtet. Der von Alfred Grenander entworfene Bahnhof wurde 1928 eröffnet.

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U-Bahnhof Naturkundemuseum

Geisterbahnhöfe

Invalidenstraße 22, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Naturkundemuseum

Dieser U6-Geisterbahnhof hat eine verwirrende Namensgeschichte. Während der Mauerzeit hieß er auf DDR-Karten „Nordbahnhof“, wurde nach dem Mauerfall in „Zinnowitzer Straße“ umbenannt, um Verwechslungen zu vermeiden, und schließlich 2009 in „Naturkundemuseum“ – nach dem nahegelegenen Naturkundemuseum.

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U-Bahnhof Oranienburger Tor

Geisterbahnhöfe

Friedrichstraße 112, 10117 Berlin  

U-Bahnhof Oranienburger Tor

Benannt nach dem historischen Oranienburger Tor, das einst hier stand, liegt dieser U6-Geisterbahnhof nur eine Station nördlich der Friedrichstraße, dem Grenzbahnhof. Westliche Züge fuhren ohne Halt durch den versiegelten Bahnsteig. Heute bedient er das Kulturviertel in Mitte nahe der Neuen Synagoge.

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U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Geisterbahnhöfe

Rosenthaler Platz, 10119 Berlin  

U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Einer der ersten Geisterbahnhöfe, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurden – am 22. Dezember 1989, mit einem provisorischen Grenzkontrollpunkt, der eilig auf dem Bahnsteig eingerichtet wurde. Als Arbeiter den Bahnhof erstmals betraten, fanden sie Werbeplakate von 1961, die 28 Jahre lang unverändert geblieben waren.

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U-Bahnhof Schwartzkopffstraße

Geisterbahnhöfe

Schwartzkopffstraße / Chausseestraße, 10115 Berlin  

U-Bahnhof Schwartzkopffstraße

Dieser U6-Geisterbahnhof wurde während seiner Schließung zweimal umbenannt: 1951 in „Walter-Ulbricht-Stadion“ und 1973 in „Stadion der Weltjugend“. Diese Änderungen waren nur für Wachposten und westliche Fahrgäste sichtbar, die durch die Zugfenster blickten. Obwohl der Bahnhof jahrzehntelang geschlossen war, wurden neue Schilder angebracht. Nach dem Mauerfall wurde der ursprüngliche Name wiederhergestellt.

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