Dieser S-Bahnhof war von 1961 bis 1989 versiegelt, während westliche Züge durch Ost-Berliner Gebiet fuhren, ohne zu halten. Heute beherbergt der Bahnhof „Grenzübergänge“, eine kostenlose Dauerausstellung mit Fotografien der zugemauerten Eingänge und der Geisterbahnhof-Innenräume.
Mehr...
Ursprünglich „Unter den Linden“ genannt, als er 1936 eröffnet wurde, liegt dieser S-Bahnhof direkt unter dem Brandenburger Tor. Während des Kalten Krieges fuhren westliche Züge durch den versiegelten Bahnsteig, während DDR-Grenzposten Wache hielten. 2009 wurde er in „Brandenburger Tor“ umbenannt.
Mehr...
Der erste Geisterbahnhof im Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel, der wieder eröffnet wurde – am 2. Juli 1990. Während der Mauerzeit lag er versiegelt unter der Erde, während das Viertel darüber ein ruhiger, vernachlässigter Teil Ost-Berlins war. Heute ist die Gegend belebt, mit Galerien, Bars und der Neuen Synagoge in der Nähe.
Mehr...
Einer der bekanntesten Geisterbahnhöfe. Die Mauer verlief direkt über dem Potsdamer Platz und verwandelte die einst verkehrsreichste Kreuzung Europas in eine leere Ödnis. Darunter blieb der versiegelte S-Bahnhof jahrzehntelang unberührt. Als er nach 1989 betreten wurde, fand man Werbeplakate aus den 1930er Jahren noch an den Wänden. Er war der letzte Geisterbahnhof, der am 3. […]
Mehr...
Ost-Berlins verkehrsreichster Knotenpunkt war gleichzeitig ein Geisterbahnhof. Die U2- und U5-Bahnsteige dienten Ost-Berlinern ganz normal, während der baulich getrennte U8-Bahnsteig versiegelt und von Wachposten patrouilliert wurde, als westliche Züge ohne Halt durchfuhren.
Mehr...
Diese U8-Station lag direkt unter der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Ab 1961 versiegelt, wurde sie am 12. April 1990 wieder eröffnet. Die Gedenkstätte Berliner Mauer befindet sich direkt darüber auf Straßenebene.
Mehr...
Nachdem dieser Bahnhof von 1961 bis 1990 als U6-Geisterbahnhof gedient hatte, war er 30 Jahre lang regulär in Betrieb, bevor er am 4. Dezember 2020 mit der Eröffnung der U5-Verlängerung endgültig geschlossen wurde. Der neue Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ 200 Meter entfernt ersetzte ihn. Die Bahnsteige bleiben unterirdisch versiegelt.
Mehr...
Der erste Geisterbahnhof, der wieder eröffnet wurde – am 11. November 1989, nur zwei Tage nach dem Mauerfall. Ein provisorischer Grenzkontrollpunkt wurde eilig am U8-Bahnsteig eingerichtet. Der von Alfred Grenander entworfene Bahnhof wurde 1928 eröffnet.
Mehr...
Dieser U6-Geisterbahnhof hat eine verwirrende Namensgeschichte. Während der Mauerzeit hieß er auf DDR-Karten „Nordbahnhof“, wurde nach dem Mauerfall in „Zinnowitzer Straße“ umbenannt, um Verwechslungen zu vermeiden, und schließlich 2009 in „Naturkundemuseum“ – nach dem nahegelegenen Naturkundemuseum.
Mehr...
Benannt nach dem historischen Oranienburger Tor, das einst hier stand, liegt dieser U6-Geisterbahnhof nur eine Station nördlich der Friedrichstraße, dem Grenzbahnhof. Westliche Züge fuhren ohne Halt durch den versiegelten Bahnsteig. Heute bedient er das Kulturviertel in Mitte nahe der Neuen Synagoge.
Mehr...
Einer der ersten Geisterbahnhöfe, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurden – am 22. Dezember 1989, mit einem provisorischen Grenzkontrollpunkt, der eilig auf dem Bahnsteig eingerichtet wurde. Als Arbeiter den Bahnhof erstmals betraten, fanden sie Werbeplakate von 1961, die 28 Jahre lang unverändert geblieben waren.
Mehr...
Dieser U6-Geisterbahnhof wurde während seiner Schließung zweimal umbenannt: 1951 in „Walter-Ulbricht-Stadion“ und 1973 in „Stadion der Weltjugend“. Diese Änderungen waren nur für Wachposten und westliche Fahrgäste sichtbar, die durch die Zugfenster blickten. Obwohl der Bahnhof jahrzehntelang geschlossen war, wurden neue Schilder angebracht. Nach dem Mauerfall wurde der ursprüngliche Name wiederhergestellt.
Mehr...
Wie Alexanderplatz war auch Stadtmitte ein geteilter Bahnhof. Der U2-Bahnsteig war für Ost-Berliner regulär in Betrieb (unter dem Namen „Otto-Grotewohl-Straße“), während der baulich getrennte U6-Bahnsteig als Geisterbahnhof versiegelt war. Westliche U6-Fahrgäste konnten den geschlossenen Bahnsteig sehen, wenn sie durchfuhren.
Mehr...
Ein Geisterbahnhof an der U8-Linie im Scheunenviertel. Als einer der letzten wurde er am 1. Juli 1990 wieder eröffnet und bewahrt Elemente von Alfred Grenanders ursprünglichem Entwurf von 1930. Heute liegt er in einer belebten Einkaufsgegend nahe dem Hackeschen Markt.
Mehr...