Ein ehemaliger Grenzübergang zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor. Heute gibt es hier nicht viel zu sehen. Der Verlauf der Berliner Mauer ist in der Mitte der nahe gelegenen Sebastianstraße deutlich markiert. Die nahegelegene U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Straße war während der Mauerjahre geschlossen; Züge fuhren ohne Halt durch.
Der Übergang hier diente in erster Linie als Transitpunkt zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor. Die DDR-Grenzanlagen nahmen ein stark befestigtes Areal ein, und der Übergang wurde hauptsächlich von West-Berlinern genutzt, die mit Tagespassierscheinen Ost-Berlin besuchten. Der Verlauf der Berliner Mauer ist in der Mitte der nahe gelegenen Sebastianstraße durch eine doppelte Reihe Kopfsteinpflaster deutlich markiert.
Ecke Heinrich-Heine-Straße und Köpenicker Straße (Foto: A.Savin)
Die nahegelegene U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Straße an der Linie U8 war während der Mauerjahre einer der versiegelten „Geisterbahnhöfe“. Westliche Züge fuhren ohne Halt durch, und die Fahrgäste konnten einen Blick auf den schwach beleuchteten Bahnsteig erhaschen, der von bewaffneten Wachposten patrouilliert wurde. Der Bahnhof wurde am 22. Dezember 1989 wiedereröffnet und trägt heute keine sichtbaren Spuren seiner Jahre der Schließung mehr.
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