Mindestens 140 Menschen kamen nachweislich zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer ums Leben, wie Forschungen der Gedenkstätte Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam belegen.
Andere Schätzungen liegen höher – manche Forscher zählen über 200 Opfer, wenn man Todesfälle einbezieht, die indirekt mit der Grenze zusammenhingen, etwa Suizide nach gescheiterten Fluchtversuchen und Menschen, die während Grenzkontrollen einen Herzinfarkt erlitten.
Die Todesursachen waren unterschiedlich:
Zu den bekanntesten Opfern gehören:
Günter Litfin war der erste Mensch, der an der Mauer erschossen wurde, am 24. August 1961 – nur elf Tage nach ihrer Errichtung. Peter Fechter, am 17. August 1962 angeschossen, verblutete im Todesstreifen vor den Augen westlicher Zuschauer, während die Grenzer nichts unternahmen. Chris Gueffroy, am 5. Februar 1989 erschossen, war das letzte Opfer von Schüssen an der Mauer – nur neun Monate vor ihrem Fall.
Die Namen der bestätigten Todesopfer sind am Denkmal Parlament der Bäume eingraviert und im Fenster des Gedenkens an der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ausgestellt.