Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde schließt bis 2028 für Sanierung

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Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde schließt bis 2028 für Sanierung

6 Aug. , 2026   Veranstaltungsdetails zuletzt geprüft am 6. Aug. 2026  

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde schließt am 21. Dezember 2026 für eine umfassende Sanierung. Die Wiedereröffnung ist erst für Mitte 2028 vorgesehen.

Das Museum ist einer der Standorte der Stiftung Berliner Mauer. Es liegt auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers an der Marienfelder Allee im Süden Berlins, wo zwischen 1953 und 1990 mehr als 1,35 Millionen Menschen registriert wurden, die aus der DDR und Ost-Berlin geflohen waren. Für die meisten von ihnen war es die erste Station im Westen – und damit einer der wenigen Orte, an denen nicht die Flucht selbst, sondern die Ankunft sichtbar bleibt.

Während der Schließung baut die Stiftung das historische Gebäude um, um neuen Raum für Bildung und Geschichte zu schaffen, und entwickelt eine neue Dauerausstellung zu Flucht und Migration, die die bisherige ablöst.

Bis dahin bleibt noch Zeit

Das Museum bleibt bis zum 21. Dezember 2026 geöffnet; für einen Besuch der jetzigen Ausstellung bleiben also noch einige Monate. Es beteiligt sich außerdem am Programm zum 65. Jahrestag des Mauerbaus in diesem Monat, mit einem Sprachcafé am 14. August und der Führung „Flucht im geteilten Deutschland“ am 16. August.

Ob das Außengelände, Führungen oder das Archiv während der Bauzeit zugänglich bleiben, hat die Stiftung noch nicht mitgeteilt. Wir ergänzen es hier, sobald es feststeht.

Veranstaltungsdetails zuletzt geprüft am 6. Aug. 2026

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