Die RAF-Basis Gatow im britischen Sektor war einer der drei Flugplätze der Berliner Luftbrücke und wickelte den britischen Teil der Versorgung ab, während Sunderland-Flugboote auf der nahen Havel wasserten. Während des gesamten Kalten Krieges blieb Gatow der Berliner Stützpunkt der Royal Air Force, deren Radar die Luftkorridore überwachte. Nach dem Abzug der Briten 1994 übernahm die Bundeswehr das Gelände – heute beherbergt es das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow (Luftwaffenmuseum) mit über 100 Flugzeugen, Flugabwehrsystemen und Ausstellungen zum Kalten Krieg. Der Eintritt ist frei.
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