Kalter-Krieg-Orte der Berliner Mauer — Zentral

Brandenburger Tor

Kalter-Krieg-Orte

Pariser Platz, 10117 Berlin  

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor wurde zum Hauptsymbol der Teilung Berlins. Von 1961 bis 1989 stand es unzugänglich im Todesstreifen – sichtbar, aber von beiden Seiten unerreichbar. Am 22. Dezember 1989 wurde das Tor wieder eröffnet, als sich über 100.000 Menschen zum Feiern versammelten. Heute ist es der zentrale Ort für Wiedervereinigungsfeiern.

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Gleim-Tunnel

Kalter-Krieg-Orte

Gleimstraße, 10437 Berlin  

Gleim-Tunnel

Der Gleim-Tunnel ist ein 130 Meter langer Straßentunnel, der 1905 unter den Bahngleisen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding errichtet wurde. Während des Kalten Krieges verlief die Berliner Mauer genau durch seine Mitte und versperrte ihn 29 Jahre lang.

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Hansa Studios

Kalter-Krieg-Orte

Köthener Straße 38, 10963 Berlin  

Die Hansa Studios im historischen Meistersaal an der Köthener Straße 38 lagen direkt neben der Berliner Mauer am Potsdamer Platz. Zwischen 1976 und 1978 wurde das Gebäude zum kreativen Rückzugsort von David Bowie und Iggy Pop: Bowie nahm hier große Teile von „Heroes“ (1977) auf und produzierte in denselben Räumen Iggy Pops Alben The Idiot und Lust for Life. Der Regieraum des großen Studios blickte über den Todesstreifen, und der Titelsong von „Heroes“ mit den sich „an der Mauer“ küssenden Liebenden wurde von diesem Anblick inspiriert. Der Saal von 1910 steht unter Denkmalschutz und wird bis heute als Tonstudio und Veranstaltungsort genutzt.

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Internationales Pressezentrum

Kalter-Krieg-Orte

Anton-Wilhelm-Amo-Straße 36, 10117 Berlin  

Internationales Pressezentrum

Das offizielle Pressezentrum der DDR für ausländische Korrespondenten, in dem Günter Schabowski am 9. November 1989 seine historische Pressekonferenz gab. Auf die Frage, ab wann die neuen Reiseregelungen gelten, antwortete er „sofort, unverzüglich“ — und löste damit den Ansturm auf die Grenzübergänge aus, der die Berliner Mauer zu Fall brachte. Das Gebäude in der Mohrenstraße (2025 in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenannt) gehört heute zum Bundesjustizministerium; der ursprüngliche Presseraum existiert nicht mehr, eine Kunstinstallation erinnert an das Ereignis.

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